Ab heute geh ich nicht mehr einkaufen. Kein Essen mehr aus Supermärkten.

Manchmal kommen die Erkenntnisse von da, wo man sie gar nicht vermutet. Meine Reise nach Formentera hat mir wieder mal sehr die Augen geöffnet und mir unendlich viel Licht, Energie und neue Kraft geschenkt. Das Wasser an den Stränden dieser wunderschönen Insel ist unglaublich hellblau und klar, das Licht so hell und die Natur so rein. Ein Augenschmaus, dem ich mich für ein paar Tage lang nicht mehr entziehen konnte, der alles andere nebensächlich werden lies. Sogar den Hunger, das Essen, das Einkaufen. An den Karibikstränden Formenteras gab es zum Glück ohnehin keine Einkaufsgelegenheiten. Keinen Müll. Nur Licht, Wasser, Sand und ruhende Menschen.

Und nun ist es mir ganz bewusst, so klar, wie wir hier eigentlich leben. Nachdem ich nun schon einiges anders mache, bewusster und alternativer, möchte ich nun auch damit aufhören: mit dem unglaublich sinnlosen einkaufen von Essen, von nicht-mehr-Lebensmitteln, mit der Verschwendung und Mehrung, ja, ich werde mein Experiment fortsetzen und fange beim Essen an: ich gehe nicht mehr einkaufen.

Nachdem ich hier schon zweimal über das Essen geschrieben habe, einmal mit einem anderen Blick darauf und ein anderes Mal darüber, wie sich eine gesunde vegane Ernährung (auch für Kinder) gestaltet, ist es nun Zeit für den nächsten Schritt. Und für diesen möchte ich euch gern mitnehmen, so wie ich es mit meinem alten Freund Michael, der weit über 70 Jahre ist und unweit von mir in seinem Wohnmobil lebt, tue. Denn ihm geht dadurch gerade eine völlig neue Welt auf, ja, er kann es überhaupt nicht glauben, welchen Schatz – welch neuer Reichtum! – ihm dadurch gerade offenbart wird. Und so ist es wirklicht, auch bei mir.

Ich bin sehr motiviert und die Erlebnisse haben sich besonders in letzter Zeit wieder in einem unglaublichen Tempo gehäuft. Vor ein paar Wochen eine Wildkräuterführung mitgemacht, meine erste. Dazu kann ich nur sagen: ohne Kommentar – hier ist der Artikel dazu. Zu meiner Tochter sage ich immer: man muss gar nichts. Doch das hier musst du einmal ausprobieren!

Meine Motivation: 1. Müll und Verpackung

Fertigprodukte kaufe ich schon lange nicht mehr. Denn mein Credo beim Essen ist u.a.: so frisch, so natürlich, so unverarbeitet wie möglich. Fertige Aufstriche, Snacks und Backwaren gehören da also nicht dazu. Um Plastik zu vermeiden, habe ich bisher alle Verpackungen und Folien schon im Supermarkt entfernt und dort in den großen Sammelbehälter geschmissen. Meine Freundin Anja kauft aufgrund der Plastikthematik sogar nur noch im Unverpackt-Laden, doch das war mir bisher dann doch noch etwas zu teuer (obwohl es beim genaueren Hinsehen gar nicht viel teurer ist!). Stattdessen habe ich mir Frisches noch gern auf dem Wochenmarkt geholt, Gläser und “bessere” Verpackungen, wie z.B. bei meiner Lieblingsschokolade bevorzugt. Und Vieles eben selbst gemacht.

Meine Motivation Nr. 2: Zeit und Energie sparen

Gute Marken in guten Läden, seien es die Drogeriekette von Götz Werner oder all die schönen Biosupermärkte mit ihrem waren Licht, den aufgeräumten Regalen und nachhaltigen Produkten. Ja, mag ich sehr. Ist irgendwie sogar Verführung pur, denn dort finde ich immer irgendetwas, was ich vorm Betreten des Geschäfts noch gar nicht “brauchte”. Aber ich will nicht mehr. Wenn ich es mir mal so überlege, vergeht doch unglaublich viel Zeit und Energie mit einkaufen. Vorm Regal stehen und gucken, vergleichen, an der Kasse anstehen und warten, das ständige Piepen des Scanners dabei und das Kunstlicht und der Anblick all dieser künstlichen Dinge und Sachen… Ganz besonders im stinknormalen Supermarkt raubt mir das richtig Energie. Die gespritzten Obst- und Gemüsewaren, die manchmal üblen Gerüche, das Schaben der Taschen, Schuhe und Einkaufswagen über die kalten, schmierigen Fliesen, die Kinder, die da durch geschleppt werden und die müden Gesichter der Kassiererinnen, die ihren niedrigen Lohn gleich wieder für Miete, Strom und Haushalt verbraten müssen… Nicht zu vergessen die ununterbrochene Hintergrund- und Werbemusik, der sie dort stundenlang ausgesetzt sind und die mir schon nach wenigen Sekunden Ohrenschmerzen bereitet. Ich habe keine Lust mehr auf diese Energieräuber.

Motivation Nr. 3: Überfluss und Verschwendung

Laut dem Magazin enorm landen in Deutschland jährlich über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Europaweit sind es wohl sogar über 90 Millionen Tonnen. Wenn ich daran denke, dass gleichzeitig andernorts Menschen verhungern, wird mir schlecht, ja, mir kommen die Tränen. Bei diesem Punkt bin ich jetzt sowieso draußen, das mache ich nicht mehr mit. So viel Wasserverbrauch, Müll, Chemikalien und Leid schon bei der Herstellung – und dann landet es im Müll. Sorry. Auch deshalb wird bei uns zu Hause aufgegessen bzw. sich nur so viel vom Essen genommen, dass es sicher im Bauch landet.

Motivation Nr. 4: Gesundheit

Ja, ich möchte gesund sein. Mich stark, vital und voller Energie fühlen! Daher ernähre ich mich pflanzlich, basisch, annähernd gluten- und überwiegend roh und zuckerfrei. Und mittlerweile finde ich das, was ich dafür benötige, nur noch in der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt, denn wie gesagt, alles andere, was es dort gibt, kaufe ich sowieso schon längst nicht mehr.

Wirklich gute Alternativen zum konventionellen Lebensmitteleinkauf

Natürlich klingt das erstmal sehr radikal und ich höre schon die Stimmen, die sagen: “Das funktioniert aber trotzdem nur auf Kosten derer, die nach wie vor Lebensmittel herstellen und konsumieren”. Nein! Eben genau nicht. Das System funktioniert momentan auf Kosten derer, die viel weniger haben als wir, Menschen, die wir aufgrund unseres Wohlstands oder gewollt hohen Lebensstandards ausbeuten. Dass Andersdenkende und den Wandel initiierende Menschen deshalb auf Kosten der Wohlhabenden bereits vorhandenes Essen verbrauchen, verwerten, finde ich richtig. Denn ich brauche diese riesige Auswahl und das Überangebot nicht. Keiner braucht das! Und wenn es der einzig mögliche Weg ist, ein Umdenken anzustoßen und dadurch bessere Zustände zu erlangen, bin ich sofort dabei. Der eventuelle Vorwurf des Schmarotzens hat sich damit auch sofort erledigt. Essen ist im Überfluss vorhanden! Es kann ohnehin nicht verbraucht werden, sondern landet jeden Tag tonnenweise in der Tonne! Diese Verschwendung muss man stoppen! Und deshalb finde ich es auch genial, dass Marat, der in einem Restaurant arbeitet, sich und seinen Freunden das stehen gelassene Essen vom Nebentisch serviert. Es ist ihm alles andere als peinlich. Ja, peinlich finde ich, dass es einem überhaupt peinlich sein könnte, hochwertiges Essen vor dem Müll zu retten. Aber was gibt es nun ganz konkret für Alternativen…

11 Alternative zum Supermarkteinkauf

Wochenmärkte. Vom Erzeuger, faire Preise, regional.

Unverpackt-Läden. Diese Geschäfte setzen auf das zero waste-Prinzip, indem sie überflüssige Verpackungen direkt vermeiden. Du bringst deine eigenen Behälter, Tüten, Dosen o.ä. mit und alles wird im Laden abgewogen.

“Unverpackt”-Läden in Deutschland, Auflistung

Deutschlandkarte mit komplett verpackungsfreien Supermärkten, Läden mit teilweise verpackungsfreiem Sortiment und solchen, die gerade in Planung sind.

Kräuter sammeln. Die gängigsten Kräuter werden als “Unkräuter” abgestempelt, dabei sind selbst die Städte voll damit, ja, man findet sie überall und kann sich dadurch völlig kostenfrei unglaublich gesund erhalten. Ernten, verarbeiten, trocknen oder frisch essen, sogar perfekte Heilmittel kommen damit in den Haushalt. Und die einfachsten Kräuterarten kann jeder schnell erkennen lernen.

Mundraub. Ob Obst, Kräuter, Nüsse, Beeren o.ä., auf der Karte findest du legale Ernteorte mit genauer Lagebeschreibung.

Foof Coop. Auch Lebensmittel-Kooperative genannt. Gemeinschaftlich organisiert kauft man zum Einkaufspreis regelmäßig größere Mengen an ökologisch und fair gehandelten Produkten. Sehr geld- und verpackungsschonend. Man bestellt direkt beim Erzeuger und garantiert ihm so einen fairen Preis und feste Absatzmenge. Auf diese Art werden z.B. Kaffeebauern, kleine handwerkliche Betriebe und Landwirte aus der Region unterstützt.

Solidarische Landwirtschaft oder auch “Solawi”. Hier tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. So steht es auf der Internetseite, auf der du auch eine Karte findest, die alle Solawis in Deutschland aufzeigt.

Urbane Gemeinschaftsgärten. Darüber, wie schön, einfach und energiespendend so ein kleines Beet in einem Gemeinschaftsgarten in der Stadt sein kann und wie großartig das auch für Kinder ist, habe ich hier schon einmal geschrieben. Am Ende des Artikels sind Links zu Gärten in Deutschland.

Food sharing. Du kannst dich entweder aus einem der unzähligen Verteiler und Essenskörbe bedienen oder gleich selbst food saver werden, indem du dich auf der Seite kostenlos registrierst, einliest und einen kleinen Test bestehst. Anschließend begleitest du zwei bereits erfahrene Lebensmittelretter bei einer Abholung und erhältst so deinen eigenen Ausweis, mit dem du selbstständig überflüssige Lebensmittel von den Märkten abholen kannst. Hier kannst du direkt mitmachen.

Gemeinschaftliche Brunche. Bei mir steht der monatliche Sonntagsbrunch der Veganinitiative aus meiner Stadt fest im Kalender. Dadurch, dass hier jeder etwas Leckeres mitbringt, gibt es ein großes Buffet, für dass man aber auch nur spenden kann. Gemütlich, lecker, all you can eat, kinder- und familienfreundlich und einfach eine tolle, faire Veranstaltung!

Reste verwerten. Meine Nachbarin arbeitet in einem Sushirestaurant und wir schaffen es manchmal kaum, all die Reste zu verzehren, die sie von dort mitbringt. Im Gegenzug erhält sie meine mitgebrachten Lebensmittel aus dem Fairteiler. Ob im eigenen Kühlschrank, bei Freunden, Familie, beim food sharing oder containern. Selbst im Internet gibt es in den zahlreichen “free your stuff”-Gruppen Lebensmittel zu verschenken und Reste zu verwerten. Auf Internetseiten wie Lecker kann man über eine Suchmaske passende Resterezepte finden.

Essen anpflanzen. Kerne zu verwerten bzw. wieder einzupflanzen gehört für uns schon zur Essenszubereitung dazu. Mit der traurigen Beobachtung, dass mittlerweile viele Obst- und Gemüsekerne als Hybridsaatgut gar nicht mehr zu verwenden sind, weil sie sich durch die bewusste Genmanipulierung nicht erneut entwickeln. Besonders bei Südfrüchten ist das anders. Und auch Kräuter, wie z.B. Minze vermehren sich sehr stark und schnell, so dass man sich jeder  ohne eigenen Garten einen kleinen Vorrat schaffen kann.

Was ich dadurch gerade alles lerne

Ob food sharing, Solawi, mundraub oder Reste – es gibt eben nur, was gerade im Angebot bzw. einfach da ist, im Überfluss ist. Exklusive Extras wie Schokoaufstrich, Tofu oder Nüsse sind seltener, dafür ist es immer wieder spannend, ja, eine richtige Überraschung und ich weiß diese Produkte noch mehr zu schätzen. Extras kosten Geld.

Ich überdenke dadurch ganz neu, was ich kaufen möchte und ob ich es wirklich brauche. Dadurch hafte ich dem Einkaufen nicht mehr so an. Zu Zeiten unserer Großeltern war das sowieso ganz normal, dass man gegessen hat, was eben gerade angeboten wird. Und heute haben wir ein schlaraffenlandartiges Überangebot. Dieser Reichtum an Essen und Nahrungsmitteln zu jederzeit, in jeder Variante, überall erhältlich war damals undenkbar. Und ist es andernorts nach wie vor!

Ich esse bewusster. Dadurch, dass mich das überflüssige Essen von food sharing z.B. kein Geld kostet und schnell verwertet werden muss, lade ich viel öfter und auch spontan Freunde und Menschen zum Essen ein – ein schönes Zusammensein und immer wieder Freude für alle! (Besonders für jene, die das so nicht kennen und dadurch ganz schnell auf neue Gedanken kommen)

Ich plane besser und durchdenke, was ich zubereite. Das Verhältnis zum Essen als Lebens– und Nahrungsmittel ändert sich. Ich lebe noch bewusster und gesünder. Ich spare extrem viel Geld, besonders wenn man bedenkt, dass ein einzelnes Produkt schon mehrere Euros kostet. Ich lerne Neues durch einfaches Durchbrechen der gewohnten Einkaufs- und Essensroutine. Und dabei merke ich gerade, dass ich selbst meine Küche eigentlich nur noch auf ein Gerät reduzieren könnte: den Nutrition Mixer. Denn in diesen kann ich selbst alle Reste, die ich pur nicht so gerne esse, hineingeben und mir in nur zwei Minuten einen tollen Smoothie machen. Cool!

Hast du noch irgendwelche hilfreichen Links, Tipps oder Ideen zum fairen, alternativen oder nachhaltigen Lebensmitteleinkauf? Ich würde mich freuen, davon in den Kommentaren zu erfahren!

 

22 Kommentare auf “Ab heute geh ich nicht mehr einkaufen. Kein Essen mehr aus Supermärkten.

  1. Liebe Louise,
    Ein richtig guter Beitrag, alles setze ich davon noch leider nicht um, unsere Lebenseinstellung geht aber auch genau in diese Richtung. Ganz besonders freut mich zu lesen, dass du auf den Wildkräuter-Geschmack gekommen bis. Ich arbeite seit sieben Jahren aktiv daran, Groß und Klein in diese Richtung zu sensibilisieren. Obst ung Gemüse kommt bei uns direkt vom Bauern – da gibt es dann einfach, wad es halt gibt – oder aus dem Garten.
    Da mein Mann und ich beide selbstständig sind und so keine fixen Burozeiten haben, planen wir gerade ein Projekt mit Bauern aus der Umgebung: unsere Arbeit gegen ihre Naturalien zb Getreide, Eier, Milch (wir leben nicht vegan). Glg Uli

    1. Na das klingt ja auch spannend, ich bin ein großer Freund von Kooperationen! Und ja, Wildkräuterführung haben es mir total angetan, ich bin ganz begeistert davon, was draußen alles wächst;) Alles Liebe ♡

  2. Ich bin begeistert. Solche Gedanken schwirren mir schon lange im Kopf herum, umsetzen fällt mir noch schwer. Du hast die Punkte genial zusammengefasst. Ich werde sie als tägliche “Stütze” nützen. Vielen herzlichen Dank für diesen Text

    1. Hallo Bärbel, vielen Dank, ich freue mich riesig, wenn dir das eine Stütze sein kann. Ich muss mich selbst ja auch erstmal wieder dran gewöhnen… 😉 Viiiiele liebe Grüße ♡

    1. Oh das klingt toll! Im Übrigen habe ich mir auch immer die Kohlrabiblätter “umsonst” mitgenommen, die will ja keiner essen, aber… DIE sind lecker!!! 🙂

  3. Hallo Luise!

    Ich versuche schon seit längerem, Supermärkte zu meiden, aber so ganz ohne schaff ich es leider nicht. Nicht alle deiner Tiolpps funktionieren für mich. Ich hab mundraub, den Genlmeinschaftsgarten (Verein in der Gründungsphase), Fairteiler (also Foodsharing) ausprobiert, aber diese Alternativen funktionieren für mich zeitlich nicht, da es keinen Fairteiler oder kaum Obstbäume in meiner Nähe gibt.
    Auch mit dem Markt ist das so ein Ding. Wir haben einen großen Markt in der Nähe unserer Wohnung, aber die meisten Standler dort kaufen ihre Produkte im Großmarkt. Einen kleinen Biomarkt gibt es samstags an einem anderen Ort. Dort bin ich mit der Qualität der Produkte nicht zufrieden. Reformhaus gibt’s bei uns nur am Bahnhof und das ist eine Kette.

    Was super funktioniert, ist die FoodCoop. Hier bekommen wir von einem CSA-Betrieb das Gemüse. Und auch ganz viele andere Produkte von kleinen Produzenten. Aber nicht alles, obwohl wir Fertigprodukte, Obst aus Übersee (ausgenommen Bananen) etc. bereits von unserem Speiseplan gestrichen haben. Und dann ist doch der Weg zum Suolpermarkt am einfachsten in den Alltag zu integrieren…

    Ich wünsch dir viel Erfolg bei deinem Experiment und finde es super, dass du das machst!

    Liebe Grüße

    Sabrina

    1. Hallo Sabrina, vielen Dank! Toll, dass ihr so eine schöne Food Coop habt und auch das mit dem Garten lässt sich sicher ausbauen, wie du schreibst. Du könntest dich jedoch noch als food saver bei food sharing anmelden, so dass du direkt bei den Märkten mit abholen kannst. So erhältst du den Rest, den du brauchst, hilfst, die Überschüsse zu verwerten/ verteilen und bist nicht nur auf einen Fairteiler angewiesen. Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit. Alles Liebe für dich ♡

  4. Toller Artikel, bin schon einige Zeit auf diesem Weg.Habe in diesem Artikel einige tolle Anregungen gefunden.Weiter so

  5. Ich bin total angetan von deinem Beitrag! Vieles wusste ich schon, manches war neu und es hab mir den einen schubser den ich noch bräuchte denn eine wildkräuterführung wollte ich schon länger mal machen!

    Ich danke dir für das teilen diesen tollen Beitrages!

    Sonnige Grüße claudi

  6. Hallo 🙂

    Ich habe gestern von ,,etepetete” gehört! Das ist ein Start-Up aus Süddeutschland, was krummes Gemüse was oft gar nicht erst in die Supermärkte kommt, in einer biologisch abbaubaren Kiste verschickt!
    Ich finde die Idee super und wollte sie mit euch teilen.
    Man kann damit Bio-Bauern unterstützen, das Gemüse wird somit nicht weggeworfen und es ist wirklich relativ preiswert (zwischen 20 oder 27 EUR)!!

    Vielleicht ist das ja etwas für jemanden?

    Liebe Grüße, Sabrina

    1. Wow Sabrina, das ist ja ein richtig toller Tipp, vielen Dank! Genau sowas hat noch gefehlt hier 😉 GLG

  7. Coole Auflistung, bei mir geht es auch schon öfters im Kopf rum, dass zu viel Plastik unterwegs ist und dass ich das ändern will – es ist auch schon ein Anfang gemacht, aber die Gesellschaft macht es einem eben auch nicht leicht >.<
    Liebe Grüße
    Elsa

    1. Hey Elsa, cooler Name!! Ja, diejenigen, die sich das alles ausdenken, mit dem Plastik, dem Zucker in den Regalen usw. Wenn es das alles so nicht gäbe, wäre es schon um einiges leichter, das stimmt. Aber wir fangen klein an;) Bis wir das alles ÜBERHAUPT nicht mehr brauchen… Ganz liebe Grüße!!!

  8. Klare radikale Entscheidung! Toller Artikel mit vielen Links! Wird mir erst mal bewusst, was es alles für alternative Möglichkeiten gibt, Lebensmittel aus verschiedenen (vertretbaren) Quellen zu beziehen…. In Spanien ist das Bewusstsein noch lang nicht so ausgeprägt und entsprechend die Möglichkeiten noch sehr gering. Hier “müssen” wir uns zum Teil aus den Angeboten der Supermärkte bedienen…. Drauf achten, dass ich die Gurken nicht aus Holland, sondern eben aus Spanien kaufe, diese Möglichkeiten gibts hier. Aber auch Kleinbauern aufspüren und direkt von ihnen kaufen – das schätzt der Spanier sehr!
    Und manchmal hole ich Obst und Gemüse vom Großmarkt. Dort geben Kleinbauern ihr Obst und Gemüse hin. Wenn die Orangen… verwachsen aussehen, kann nicht viel gespritzt worden sein…. Und dann schaue ich die Container durch und hole noch einiges gutes raus. Was macht das schon, wenn ein Apfel ein Fleck hat, den man ausschneiden kann? Zum anderen will ich die ganzen Supermarktketten mit ihren Mitarbeitern nicht verurteilen…. Sie tun auch ihr bestes, leben davon und die Menschen werden versorgt… Verkaufsleiter, Verkäufer, Kassierer sind nicht Opfer, sondern entscheiden sich auch für diese Arbeit. Ich sehe die Verkäufer hier nicht unglücklich, eher gelassen, gesprächig und locker…. auch bei ALDI und LIDL hier in Südspanien. Natürlich haben wir Käufer die Möglichkeit der Produktauswahl. Das heißt wir haben Einfluss auf die Menge von gesunden oder ungesunden Lebensmittelkäufen. Wenn wir mehr zu Obst, Gemüse, glutenfreien Lebensmitteln greifen wird die Nachfrage auch Veränderungen mit sich bringen. Eine Veränderung in der Hinsicht haben wir in den letzten Jahren beobachtet: Es entstehen Bioecken, inzwischen gibt es glutenfreie Nudeln, Kekse……. Wir haben es in der Hand, jeder einzelne, in welche Richtung sich die Entwicklung bewegt. Umso mehr Klarheit und Entschiedenheit bei uns um so eher Veränderungen…. Danke Louise! Alles Liebe!

    1. Oh ja, da sprichst du so viele Punkte an, du hast so Recht und das macht doch Hoffnung, wenn man sieht, wie wir den Markt in den letzten Jahren scheinbar wirklich schon beeinflusst haben! Das funktioniert dann natürlich auch in anderen Bereichen, wenn man dran bleibt und sich nicht irritieren lässt, das könnte man eigentlich noch viel mehr Menschen vermitteln… Alles Liebe auch für dich und euch!!!

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