Merry Christmas! Eine kleine Weihnachtsbotschaft für dich

Viel Freude, Entspannung, besinnliche Stunden, Zufriedenheit, Erfüllung und ein paar richtig schöne Lachanfälle wünsche ich dir:)

Für mich hielt heute schon der “holy” Vormittag eine besondere Botschaft bereit.

Auf meiner Joggingrunde stand ich nämlich plötzlich vor einer Wegschneise, an der sich der Weg gabelte.

Der linke Weg führte weiter geradeaus durch den Wald, der rechte ein Stück bergauf. Ich fing an, den Weg ein paar Meter bergauf zu joggen, bis mich mehr und mehr das Gefühl überkam: “Ist das richtig, hier lang zu rennen..!?” Mein Bauchgefühl rief “Nein, nicht, Moment, irgendwas ist gerade…”

Schließlich blieb ich stehen, schaute die Hündin meiner Freundin an, mit der ich unterwegs war und fragte sie: “Du, welchen Weg sollen wir nehmen, den rechten oder den linken!??”

Keine Reaktion. Der Hund lauschte mir nur aufmerksam und schien genauso irritiert zu sein, wie ich. Ich versuchte, telepathisch alles aus dem Hund herauszulocken, bis ich irgendwann meinem Bauchgefühl nachgab und mich für den unteren Weg entschied.

(Es schien mir unsicherer, immer bergauf zu rennen, denn ich wusste nicht, was danach kam. Der Weg war matschig und auf dem Rückweg würde ich ihn bergab möglicherweise herunterschlittern. Ich wollte einfach weiter meinen Flow genießen. Also nahm ich den linken Weg.)

“Komm Nala, komm!”, sagte ich und joggte nach links. Doch nach, 50, 60 Metern merkte ich, wie ich allmählich, ganz sanft immer weiter bergab geriet. Als ich mich umblickte, sah ich: müsste ich den ganzen Weg wieder zurück nach Hause joggen, würde er mich tatsächlich kontinuierlich bergauf führen. Darauf hatte ich keine Lust. Ich wollte nicht so abgehetzt auf dem Rückweg sein.

Also kehrt ich wieder um und entschloss mich nun doch für den anderen Weg. Und wie ich umkehrte, dachte ich: “Wow, ich erlebe gerade einen Spiegel meines Lebens.” Ich hatte mich doch tatsächlich aus Angst vor dem Bergaufweg gedrückt! Aus Angst, nicht zu wissen, was kommt, aus Angst, Rückwegs herunterzuschlittern, aus Angst, in die falsche Richtung zu laufen. Ich wollte doch nur meinen Flow genießen, IN MEINER KOMFORTZONE BLEIBEN! Wie fatal.

Und während ich bergauf joggte, merkte ich auf einmal: “WOW! So funktioniert es auch mit dem Rest des Lebens, mit der Gesundheit, mit Partnerschaften, dem Business, mit allem!” Wir wollen bergauf und wir haben Angst und bleiben stattdessen in unserer Komfortzone stecken.

Wann hast du das letzte Mal aus Angst vor dem Erfolg die Umkehrrichtung eingeschlagen?

Ich joggte also bergauf und schon nach kurzer Zeit türmten sich links und rechts abgesägte, übereinander gelagerte, schwere Baumstämme auf. Links ein Berg, rechts ein Berg, links wieder zwei und rechts nochmal drei – hier wurden Bäume gefällt und zu schweren Haufen übereinander gestapelt. Noch dazu hatte es die letzten Tage geregnet und ausgerechnet hier glitschte der Matsch herum. Es kam mir vor, wie ein Sumpf, durch den ich laufen musste, mit Hindernissen rechts und links an der Seite, denn so sahen diese Gefälle aus. Womöglich lagen später noch welche im Weg herum. Noch dazu ging es immer bergauf und schließlich beschloss ich: “Ja, ja! Du darfst einen Gang herunterfahren. Du musst nicht bis zum oberen Ende – denn wer weiß, wo der Berg wieder flach würde – durchhalten. Wenn es dir zu anstrengend ist, gib deinem Gefühl nach, erlaube, GÖNNE es dir, einen Gang herunterzufahren.”

Und wie ich mich schließlich fürs langsame Laufen entschied, bemerkte ich, wie ich unterdessen eine ganz neue Komfortzone erreicht hatte! Der Weg war auf einmal wieder flach und angenehm. Nur links und rechts fehlten nun Häuser und Straßen, die eben noch durch die Bäume hindurch schimmerten, ich hatte einen viel besseren Ausblick! Ich realisierte, dass ich schon auf einer neuen Höhe angekommen war.

Doch jetzt kam es noch besser. Ich hörte unglaublich schöne Vogelgeräusche. Hier war auf einmal Niemandsland. Kein Mensch, keine Straße, kein Auto, kein Haus. Hier nahm ich wunderschöne Waldgeräusche war. Einen Vogel, den ich noch nie in meinem Leben gehört hatte! Mit einem unglaublich schönen Klang. Musik! Ich blieb stehen und sah, dass schräg links hinter mir, ein Weg herkam und direkt auf unseren draufführte! Es war ganz klar der Weg, für den ich mich vorher hätte entscheiden wollen, der linke, der scheinbar einfache. Doch nun kam er hinter mir wieder auf meinen Weg. Berghoch! Er führte vorher, an der Schneise also bergab und dann wieder berghoch bi zu der Stelle, an der ich mich gerade befand! Was für ein Spiegel.

Zu guter Letzt tat sich nach diesem unglaublich schönen Vogelgeräuschsplatz ein neuer Streckenabschnitt auf, bei dem ich sehr lang scheinbar fast ins Nichts schauen konnte. Es sah so schön aus, kein Nebel, keine verdeckten Hindernisse, der Weg schien geradezu endlos zu sein. Da realisierte ich: “Verdammt! Ich habe den Hund meiner Freundin dabei und diese wartete zu Hause, um dann mit Hund heute, an Weihnachten, zu ihren Eltern zu fahren.” Und so sehr ich meine Freundin mag und auf ihren Wunsch hin gern ihren Hund an meiner Seite hatte, realisierte ich: “Alleine könnte ich mich jetzt aufmachen und ich HÄTTE die Möglichkeit, auch erst am Abend zurückzukehren.” Doch ich bin gebunden, ich müsste nach Hause, der Hund muss irgendwann zurück, meine Freundin wartet.

Eine weitere Lehre, mich frei zu machen, mich loszumachen – damit ich meine persönlichen Ziele erreichen kann.

Was ist mit dir? Was hat dich 2017 zurückgehalten, wo bist du stehen geblieben, welche deiner Bedürfnisse und Herzenswünsche blieben auf der Strecke?

Ich wünsche dir alles Liebe und frohe Weihnachten,

deine Louise

P.S.: Ich supporte dich gern persönlich in meiner Facebook-Gruppe. Tritt ein! Wir freuen uns auf dich:)

4 Gedanken zu „Merry Christmas! Eine kleine Weihnachtsbotschaft für dich

  1. Das Leben ist voller Bilder/Spiegel. Sie zu erkennen ist eine Kunst des Lebens.
    Du hast in Worte gefasst, was mir oft in ähnlichen Situationen durch Kopf und Herz geht! Danke, liebe Louise für deine „kleine“ Geschichte, die zu Erkenntnis und Lebensweisheit führt…. Mir geht es gerade so, dass ich Schritte zurück gehe.
    Muss ich noch einmal ein Feld betreten, was ich nie mehr betreten wollte? Oder sehe ich gerade keinen anderen Weg? Oder führt mich dieser eine Weg zu weiteren Weg gabelungen? Umkehren? Abhauen? Oder in das Ungewisse ein tauchen? Diese Fragen bewegen mich im Moment sehr. Ich gehe gerade in die Ungewissheit rein im Vertrauen, dass dieser Weg eine Chance ist, meine Ängste zu überwinden und neues Land zu schauen . …
    Alles Liebe, Danke! Christian.

    1. Oh wow, da habe ich gerade richtig Gänsehaut bekommen!! Ich habe mir diese Frage auch schon oft gestellt und bin mittlerweile überzeugt, dass man, vorausgesetzt man ist “erwacht”, immer wieder am gleichen “Ende” rauskommen wird. Zu deinen Fragen: du “musst” gar nichts – niemals! Wenn du es nie mehr betreten wolltest, das Feld – dann betritt es nicht! Da du es aber doch tust, stellt sich die Frage, wie sehr du es (immer noch) nicht betreten willst – vielleicht ist es mittlerweile – jetzt – ok!? Dass du gerade keinen anderen Weg SIEHST, ist möglich. In diesem Fall würde ich um deutliche (!) Zeichen bitten und aufmerksam, mit allen Sinnen und ganz bewusst weiter schreiten – manchmal kommt die Antwort schon im Moment der Bitte. Zu weiteren Gabelungen kann der jetzige Weg natürlich immer wieder führen, das ist aber nicht schlimm, solange du DEIN ZIEL kennst. Welches ist das? Umkehren kannst du immer, natürlich. Abhauen auch, immer. Doch wenn du etwas lernen sollst, vor einer Aufgabe stehst, wird sie dir in anderer Form wieder erscheinen. Den letzten Satz von dir würde ich dir auch genauso empfehlen. So wäre zumindest mein Weg, so sind meine Erfahrungen. Und sie waren immer schön 🙂 ALLES Liebe auch dir! Louise

  2. Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine echte (nicht nur eine eingebildete) Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
    Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Man sollte möglichst dort wohnen, wo man arbeitet. Dadurch werden viele Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (Luxusgüter, Gottesdienste, Werbung, hohe leistungslose Einkommen, Kreditwesen, Urlaubsindustrie, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (Regionalisierung senkt Transportkosten, ein Öko-Auto fährt über 50 Jahre, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter. Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (bei Abschaffung des Renteneintrittsalters). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe (zukünftig) zunehmend und beschleunigt beseitigt.

    1. Danke für deinen umfangreichen Beitrag, lieber Öko-Theosoph! Sehr spannend, merci und a bientot! 🙂

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