Meine besten Schokoalternativen – einfach, zuckerfrei, gesund und LECKER!

Mit Zucker ist es ja so eine Sache. Früher meinten fast alle Leute, die ich so kannte, dass das mit dem Zucker sowieso irgendwann „von selbst“ kommt. Okay. Ich selbst habe nie die handelsüblichen Süßigkeiten gekauft und mache das bis heute nicht. Wir leben ja in einem Schlaraffenland aus Angeboten und Möglichkeiten, wobei ich es als Kunst empfinde, in diesem Dschungel auch mal etwas wegzulassen. Oder viel. In meinem bzw. unserem Fall ist das u.a. der Zucker, zummindest der konventionelle, raffinierte Haushaltszucker, der auch in vielen anderen Produkten verarbeitet ist, ohne das man das vermuten würde. Auch Fertigprodukte im Allgemeinen gehören ja dazu, d.h. je mehr Verarbeitungsschritte ein Produkt hinter sich lässt, umso weniger hat es etwas mit Natürlichkeit zu tun.

Am meisten hat mir das vor ein paar Jahren ein Artikel über Zucker verdeutlicht. In diesem stand z.B. , dass es beim Zuckerkonsum nicht unbedingt nur um Karies und die Zähne geht, sondern eben auch darum, dass dem Körper die Enzyme fehlen, um diesen künstlichen, raffinierten Zucker aufzuspalten. Diese hole er sich deshalb aus den Knochen, den Muskeln usw. Außerdem macht Zucker natürlich abhängig und zwar nicht zu knapp. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich Alkohol, zigaretten und Zucker in den Geschäften angeboten werden. Und wie „normal“ es ist, diese Drogen zu konsumieren. Ja, Zucker ist auch eine Droge! Und ich fand es daher immer toll, dass Denés strikt dafür plädierte, sein Kind nicht „hochgradig abhängig“ zu machen, wie man selbst zuckerabhängig ist.

Jedenfalls mache ich zu Hause lieber unser eigenes Naschen. Davon kann mein Kind nämlich so viel verputzen, wie es mag, denn es schmeckt so köstlich und ist dabei noch gesund. Süßes, was gesund ist? Oh ja, und deshalb naschen bis zum Platzen! Diese vier kleinen Lieblingsrezepte sind einfach, gesund und lecker, außerdem noch vegan, gluten- und zuckerfrei bzw. alternatiiv gesüßt. Und dabei noch ganz schnell und einfach gemacht. (Zu du vegane Kinderernährung gesund gestaltest, kannst du hier weiter lesen)

Mousse au chocolat

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Vorbereitung: Avocado, Pflanzenmilch, Kokoscreme gut kühlen, Eiswürfel machen.

Zubereitung: Avocado, etwas Kakaopulver, (viel) Vanillemark, Agavendicksaft (oder Ahornsirup, Reissirup, …) Eiswürfel, Kokoscreme und wenn man mag noch etwas Pflanzenmilch (damit es flüssiger wird) zu einer homogenen Masse mixen. Garantierte Knaller auf jedem Kinderfest! Und Hingucker auf der Erwachsenenparty! – „Hä, Mousse au chocolat aus Avocado???“

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Kakaokugeln

Nusspulver (z.B. gemahlene Mandeln oder Haselnüsse), kleingehackte Rosinen, Kakao und etwas Vanillemark mit Kokosfett und Pflanzenmilch (oder Reis-/ Hafer-/ Dinkel-/ Sojamilch) zu einer klebrigen Masse vermengen. Hier kann eigentlich alles rein, was gut ist: Leinsamen, Mohn, Sesam, Hirseflocken,… Der Teig soll eher dick sein, damit er sich gut formen lässt. Zu kleinen Kugeln (Pralinengröße) formen und nach Belieben in Kokosraspel, Kakaopulver, Sesam o.ä. rollen.

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Schokokokokuss

Siehe “Mousse au chocolate”. Am Ende noch eine Schicht Kokoscreme oben drauf und mit Kakaopulver, Nüssen o.ä. garnieren.

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Kokos-Milchreis mit Früchten

Milchreis in Kokosmilch aufkochen. Auf kleiner Flamme ein paar Minuten weiterköcheln lassen, anschließend nur noch bei geschlossenem Deckel quellen lassen. Ständiges umrühren beugt anbrennen vor. In Gläschen füllen und kalt stellen. Mit Mangomus oder Beeren drauf (z.B. Himbeeren, Heidelbeeren, …) servieren.

Manchmal packt mich dann aber doch ein anderer Schokoladenappetit. Natürlich besonders dann, wenn ich keine Zutaten im Haus habe. Aber auch dafür hat das Schlaraffenland ja eine Lösung, nämlich alternative Süßigkeiten, die man z.B. in Biomärkten, Drogerien oder Reformhäusern bekommt. Natürlich sind auch das verarbeitete Produkte mit zuckrigem Inhalt und am besten ist es natürlich, wenn man diese gar nicht braucht. Trotzdem greife ich nach wie vor nicht ins Süßigkeitenregal der großen Marken, sondern entscheide mich lieber für eine alternative Variante. Bei meiner Lieblingsschokolade habe ich da neulich erst eine Entdeckung gemacht…

Eine Plastikfolie, die ich in die Erde eingraben kann und die nach 42 Tagen kompostiert ist, weil sie zu 90% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Was??? Das fand ich so toll, dass ich die Marke iChoc gleich mal angeschrieben habe, um zu fragen, ob sie ein paar ihrer leckeren Tafeln nicht in die Runde von Zwerggeflüster schmeißen wollen. Gesagt, getan! Der Service dieses Herstellers war so freundlich, die Verpackung der veganen Schokoladen ist so besonders und was mir außerdem gut gefällt, ist, dass die Tafeln mit nur wenigen Zutaten auskommen. Verwendet wird hier übrigens Kokosblütenzucker! Eine Variante, die zwar nicht regional ist, aber doch mal etwas anderes probiert. (Im Übrigen müsst ihr unbedingt mal die Nougatversion probieren, die ist wirklich der Knaller…). Bei dieser Schokolade darf übrigens auch mein Kind mitnaschen – soviel sie mag (denn ja, sie hört dann nämlich  ziemlich schnell sogar von selber wieder auf…)

Drei Schokoladentestpakete gibt es heute zu gewinnen! Aber nur an diejenigen, die wissen, dass sie warscheinlich alle acht Tafeln am Stück verputzen und die Konsequenzen davon selbst zu tragen haben… Einfach auf diesen Link klicken und auf der Facebookseite (oder hier) einen Kommentar hinterlassen.  Einsendeschluss ist morgen, der zweite Mai, 12 Uhr.

5 Kommentare auf “Meine besten Schokoalternativen – einfach, zuckerfrei, gesund und LECKER!

  1. Hallo Luise, das klingt superlecker – gerne würden wir die Schoki testen und uns über das Paket sehr freuen! Liebe Grüße, Lea

  2. Ich habe noch gar nicht darauf geachtet, aber wie toll mit der Verpackung! Dann wird das Gewissen beim Schokoladeessen noch etwas besser 😉

  3. Bei Schokolade kann ich einfach nicht widerstehen und versuche gerne mal mein Glück.♡

  4. 7 Wochentage 8 Tafeln (2 für Sonntags) perfekt 😊 würde mich freuen zu gewinnen.

  5. Oh, das würde ich ja super gerne testen. Diese Schoki kenne ich noch gar nicht, wir essen ab und an mal die Schokolade von LoveChock, die ist auch mit Kokosblütenzucker.

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