Wie steht es eigentlich um deinen Körper?

Ich liebe meinen Körper! Mein Körper ist wahrlich mein Tempel, es macht mir Spaß, ihn zu hegen und zu pflegen, zu würdigen und zu wertschätzen, von innen und außen, aber auch geistig-spirituell, also nicht-materiell.

Das war aber nicht immer so. Als Jugendliche litt ich unter einer Essstörung, machte unzählige Diäten, für die ich teilweise schon fünf Uhr morgens aufstand, um vor der Schule noch joggen zu gehen und mein Papayafrühstück zu zelebrieren, was manchmal die einzige Mahlzeit für den ganzen Tag war. Etliche Heißhungerattacken ließen mich dann natürlich wieder zunehmen und ich machte mir als Konsequenz daraus schließlich wieder neue, strengere Essenspläne – ein Teufelskreis. Ich habe geraucht, um schlank zu sein! Denn bekanntlich schwindet durch das Rauchen auch der Appetit. Das Bewusstsein für meinen – absolut perfekten, schönen! – Körper war völlig abhanden gekommen, ich wollte mir sogar die Brüste amputieren lassen und fand es toll, dass es in Japan eine Methode gab, bei der man durch Brechen der Beine einige Zentimeter an Größe gewinnen konnte. Als Folge habe ich u.a. starken Haarausfall entwickelt und war natürlich öfter krank.

Wenn ich es mir so überlege und diese Zeit rekapituliere, kann ich es gar nicht glauben, dass es mir körperlich einmal so schlecht ging. Und beschließe deshalb gerade, darüber noch einmal einen Sonderartikel zu schreiben.

Das, was auf einmal alles veränderte

Was aber ist passiert? Ein Wunder! Denn die Schwangerschaft und schließlich die Geburt unserer  Tochter hat alles verändert. Ich musste mich regelrecht zwingen, auf den alkoholischen Partydrink und die Zigaretten zu verzichten. Ich wollte das Baby in meinem Bauch keinen Giften aussetzen und ihm gleichzeitig alles geben, was es für seine optimale körperliche Entwicklung benötigt. Ja, in meinem Bauch wuchs etwas heran, was auf einmal all meine Liebe und Zuneigung brauchte! Und wie hätte ich sie ihm geben können, wenn ich sie mir selbst nicht gab!?

Die Geburt war schließlich ein unglaublicher Kraftakt. Ich hatte Glück, denn in nur zweieinhalb Stunden war das Kind da! Und ich blieb körperlich absolut unversehrt. Trotzdem ist auch die Zeit nach einer Geburt eine absolute Umstellung für den eigenen Körper. Ich persönlich musste erst einmal wieder zu Kräften kommen, was aber schwierig war bei schlaflosen Nächten und gefühlt keiner Zeit zum ruhigen Essen, geschweige denn Erholen oder mal Ausspannen.

Der Körper vollbringt hier ein wahres Wunderwerk. Brüste, die sich unglaublich aufladen vor lauter Milch, ein Bauch, der sich u.a. dadurch wieder zusammenzieht und Arme, die immer muskulöser werden durch das ganze Babytragen. Als frisch gebackene Mutter konnte ich mich nicht mehr schminken und künstliche Gerüche wie Parfum erzeugten bei mir regelrechte Abneigung.

Mittlerweile ist das alles nun sechs Jahre her. In diesen sechs Jahren war ich nicht mehr krank. Schleichend war der Prozess bis ins Jetzt, wo ich sagen kann, dass ich mich unglaublich schön finde, mich mehr als annehmen kann, so wie ich bin und mittlerweile sogar Gefallen finde an der auch optischen Reife, die selbst das Alter mit sich bringt – dies widerum gibt mir sogar das Gefühl, jünger zu werden!

Wahre Schönheit kommt von innen

Jahrelang habe ich an diesem Dogma festgehalten. Nun, Dogma ist vielleicht der falsche Begriff. Aber ich habe mittlerweile Gefallen daran gefunden, mich auch äußerlich zu pflegen, ja, “schön” zu machen, denn: wie innen, so außen – und umgekehrt! Habe ich früher dafür noch die gängigen Utensilien wie Duschgel, Deo, Schminke usw. verwendet, schmiere ich nun nichts mehr auf meinen Körper, was ich nicht selbst auch essen würde.

Aufgrund der Hormonumstellung in der Babyzeit, in der der Körper noch sehr “natural” ist und sensibler reagiert, habe ich experimentiert: mit no poo, also in meinem Fall zehnmonatigem Nichtwaschen der Haare, aber auch selbst gemachter Kosmetik, wie dem Apfel-Kastanien-Rosmarin-Shampoo.

Seit etwa einem halben Jahr nutze ich eigentlich nur noch drei Produkte für meine persönliche Körperpflege.

  1. Kokosfett. Damit creme ich mich täglich ein, außerdem gebe ich es in die Haarspitzen und verwende es als Sonnenschutz sowie zum Ölziehen, teilweise auch als Zahnpasta. Dieses Wundermittel hat unglaubliche Eigenschaften! Bei mir hat es u.a. den Hautpilz geheilt, der meinen gesamten Körper überzogen hat. Für mehr Infos empfehle ich dir den Beitrag 125 gute Gründe, Kokosnussöl als natürliches Heilmittel zu verwenden

2. Eine feste Haarseife, vegan und frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Zusätzen.

3. Eine fluoridfreie Zahnpasta, manchmal mache ich sie auch selbst aus Kokosfett und Natron. Seltener verwende ich auch nur Salz zum Zähne putzen, bei entsprechender Ernährung lasse ich das Zähneputzen sogar weg oder reinige meinen Mund durch Ölziehen.

Körperarbeit auf allen Ebenen

Wie wohl du dich mit dir und in deinem eigenen Körper fühlst, bestimmt alles in deinem Alltag. Dein Körper ist bekanntlich weit mehr als nur der Physische. Und diesen physischen Körper, den Immateriellen, also all das, was noch zu dir gehört, was den meisten Menschen jedoch (noch) nicht sichtbar ist, kannst du sogar programmieren. Interessante Literatur dazu findest du z.B. bei der Bestsellerautorin Luise Hey. Auch Krankheit als Symbol von Ruediger Dahlke ist Standardnachschlagewerkwerk in meinem Bücherregal. Ein Buch, was mir nun mehrmals eindringlich empfohlen wurde ist Der Healing Code von Alex Loyd und Ben Johnson.

Für mich persönlich geht es einfach darum, meinen Körper, den Tempel, dauerhaft gesund zu erhalten. Ich finde es interessant, was Gesundheit ausmacht und wie man sie dauerhaft leben kann, besonders auch bei Kindern.

Unser Körper ist von Natur aus mit einem perfekten Selbstheilungsprogramm ausgestattet und wenn man versteht, wie körperliche Leiden verursacht werden bzw. dass sie v.a. erst auf Seelenebene entstehen, bevor sie sich physisch manifestieren – und was man dann in so einem Fall tun kann! – lebt es sich ein ganzes Stückchen freier, glücklicher, ja, besser!

Auch regelmäßiges meditieren, klarträumen und die Entkalkung der Zirbeldrüse sind unglaublich hilfreich in der Körperarbeit. Für mich momentan sogar ein Hauptthema, doch dazu ein anderes Mal mehr.

Ernährung spielt eine wichtige Rolle

Darüber, wie man durch Essen (auch bei Kindern) für Gesundheit sorgt, habe ich in diesem Artikel schon einmal geschrieben. Ich persönlich finde, dass man bei diesem Thema keinem Dogmatismus verfallen sollte. Das haben mich besonders all meine Reisen gelehrt, auf denen ich teilweise besondere Erlebnisse hatte, wie z.B. das Beiwohnen einer Schlangenzubereitung… Seitdem habe ich meine ganz eigene Sicht zum Thema Essen, die ich hier gerne mit dir teile.

Warum eine gesunde Ernährung heute nicht mehr reicht

Ich habe einen guten Freund, der sich zu den Themen Gesundheit, Krankheit und Ernährung unglaublich gut auskennt. Egal, was er dazu gefragt wird, er weiß eigentlich alles darüber. Manchmal frage ich ihn, warum er nicht Arzt geworden ist, doch darum geht es ihm nicht. Er findet, dass jeder ein Recht auf absolute Gesundheit hat. Und interessant ist, dass er selbst sehr viele Supplemente zu sich nimmt. Er besitzt eine ganze Dose voller verschiedener Kapseln mit hochkonzentrierten, reinen Pflanzenwirkstoffen, alles 100%, ohne irgendwelche Zusätze.

Ich persönlich habe noch nie irgendwelche Supplemente eingenommen, weil ich der Meinung war, dass ich bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährung alle Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe usw. aus der Nahrung erhalten kann. Doch so ist es leider nicht (mehr). Die Böden, auf denen Obst und Gemüse wachsen, sind zu einem erheblichen Teil ausgelaugt, daher verzeichnen die Erträge einen Nährstoffrückgang bis zu über 90% bei bestimmten Sorten.

Hinzu kommt, dass der “sogenannte Codex Alimentarius, eine Normensammlung zur Lebensmittelsicherheit, die von der Weltgesundheitsbehörde (WHO) herausgegeben wird, […] den in Lebensmitteln zugelassenen Gehalt von Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und ätherischen Ölen auf Werte [beschränkt], dir zu niedrig für die seit Jahrzehnten bekannten Heilwirkungen sind“.*

Mittlerweile nehme ich also auch über die konventionelle Nahrung hinaus bestimmte rein pflanzliche Supplemente ein, dazu zählen u.a. Weizen-/Gerstengras, organischer Schwefel (MSM) und OPC (Traubenkernextrakt als natürliches Antioxidantium).

Ein wunderbarer Effekt all dessen ist das Gefühl bedingungsloser Selbstliebe und dass mein Körper mit allem versorgt ist, was er benötigt! Ich habe weniger Hunger, fühle mich ausgeglichener und satt, leicht, vital und sehr leistungsfähig. War ich vorher teilweise träge und matt, benötige ich nun weniger Schlaf und habe sogar ein klareres Bewusstsein.

Auch eine zielgerichtete Entgiftung des Körpers ist heute, besonders angesichts von Stress, Schwermetallbelastung in Luft und Böden, aber auch künstlicher Nahrung wichtig.

Wer wissen möchte, wie es genau um seinen Körper steht und wo es Mängel gibt (von denen ist heutzutage ausnahmslos jeder betroffen!), kann sich in einem sogenannten Bio-Scan-Verfahren für wenig Geld testen lassen.

*Quelle: Der Healing Code, Dr. Alex Loyd und Ben Johnson, S. 49/ 50

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